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Wikipedia: Die sogenannte Unsterbliche Partie ist eine der berühmtesten der Schachgeschichte - und wahrscheinlich sogar die bekannteste Schachpartie überhaupt. Sie wurde am 21. Juni 1851 in London als freie Partie zwischen den Schachmeistern Adolf Anderssen und Lionel Kieseritzky ausgetragen. Ort des Geschehens war das Café Simpson, das führende Schachlokal der britischen Hauptstadt. Beide Gegner waren zuvor während des ersten internationalen Schachturniers aufeinander getroffen, das vor dem Hintergrund der Londoner Weltausstellung stattfand. Der spätere Turniersieger Anderssen hatte in der ersten Runde seinen in Paris lebenden und aus dem Baltikum stammenden Kontrahenten ausgeschaltet, mit dem er anschließend im Simpson mehrere freie Partien austrug. Laut Kling und Horwitz wurde die Partie abweichend von den modernen Spielregeln mit den schwarzen Figuren eröffnet. Anderssen und Kieseritzky zogen demnach 1.e7-e5 e2-e4 2.f7-f5 usw. In dem parallel stattfindenden Londoner Turnier wurde die Hälfte der Partien mit Schwarz eröffnet. Für die beschreibende englische Notation ergibt dies keinen Unterschied. Ihr Schluss spielt beispielsweise in dem Science-Fiction-Film-Klassiker Blade Runner eine Rolle. Eine dort gezeigte Zugfolge entspricht der Unsterblichen Partie (in der deutschen Synchronisation wird die englische Notation fehlerhaft übersetzt). Wegen der mehrfachen Figurenopfer und des Mattschlusses eignet sie sich außerdem für Lebendschach-Vorführungen. |
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| 1923.
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